
Werk von Ora Adler
Ute Best erinnert an den Dichter Jannis Ristos, der in Straflagern der seinerzeitigen faschistischen Militärjunta in Griechenland schwer gefoltert wurde und seine Texte unter Extrembedingungen verfasste. Ora Adler hingegen präsentiert eine Boden- Wand-Installation über Licht und Schatten. Sie setzt sich mit dem Kampf zwischen dem klaren und transparenten Element einerseits und dem düsteren Mattschwarz andererseits auseinander – eine künstlerische Metapher über die Endlichkeit und den Wiederbeginn aus Zerstörtem. Auf einer ungerahmten
großformatigen Leinwand zeigt Jean Adler ein Bild in Acryl-Malerei mit parallelen, mehr oder weniger sichtbaren Streifen mit filigranen Zeichen und Spuren von Frauen und Männern, vielleicht von illegalen Einwanderern (franz.: claudestins), die eine Grenze der Leinwand überquert haben, um unter uns zu sein.
Kloster Bentlage, Salons
21.2. - 14.3.2010
Eröffnung: 21. Februar 2010, 11 Uhr
Öffnungszeiten: Di-Sa 15-17, So 11-17 Uhr
Information: 05971 918 400
www.kloster-bentlage.de