Erfolgreiche Bilanz der Zielvereinbarung zur Stärkung und Attraktivierung der Rheiner Innenstadt
Bürgerschaftliches Engagement und die Kooperation von öffentlichen und privaten Akteuren gewinnt für die Innenstadtentwicklung in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Um gemeinsam an der Stärkung und Attraktivierung der Innenstadt zu arbeiten, ist in Rheine Ende 2006 eine entsprechende Zielvereinbarung beschlossen worden.
Auf Initiative der EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH und des Arbeitskreises Innenstadt hatte sich im Herbst 2006 eine breite Vielfalt von Akteursgruppen, wie Stadtverwaltung, EWG, Verkehrsverein, Handelsverein, Innenstadtverein, Thiegemeinschaft, Immobilien- und Standortgemeinschaften und Stadtteilbeirat Innenstadt, auf ein strategisch abgestimmtes, gemeinsam erarbeitetes Aktionsprogramm zur Stärkung und Attraktivierung der Rheiner Innenstadt verständigt. Nicht zuletzt durch die einstimmige Beschlussfassung des Rates ist die Zielvereinbarung zu einer grundlegenden Leitlinie für die Innenstadtentwicklung geworden.
Die in der Zielvereinbarung genannten Projekte und Maßnahmen sollen dazu beitragen, die vielfältigen Funktionen und Qualitäten der Rheiner Innenstadt zu stärken und zu verbessern sowie im regionalen Wettbewerb weiter zu profilieren. Zu den verfolgten Maßnahmen gehörte z. B. die Erstellung eines Einkaufs- und Serviceführers für die Innenstadt, die Organisation und Abwicklung des RheineGutscheins, die Auslobung eines Preises für den Handel, eine regelmäßig aktualisierte Übersicht über die Gewerbemieten in der Innenstadt, die Erstattung von Parkgebühren durch den Handel, die Bewerbung der verkaufsoffenen Sonntage, Seminarangebote für Immobilieneigentümer in der Innenstadt, die Erstellung eines touristischen und kulturellen Veranstaltungskalenders und anderes mehr.
Alle Beteiligten sind sich einig, dass sich der Abschluss einer verbindlichen und auf mehrere Jahre angelegten Zielvereinbarung für Rheine bewährt hat. Vor allem der Aspekt der Selbstverpflichtung der beteiligten Partner und das Bekenntnis zur Übernahme von Verantwortung machen den Wert der Vereinbarung aus. Die Zielvereinbarung hat sich als geeignetes Hilfsmittel erwiesen, die Arbeit der verschiedenen Akteursgruppen aufeinander abzustimmen und über die moralische Bindung verbindlicher zu gestalten.
Aufgrund dieser positiven Erfahrungen wird eine Fortschreibung und Modifizierung der Zielvereinbarung bis Ende 2010 auf den Weg gebracht und das neue Aktionsprogramm wieder gemeinschaftlich für eine dreijährige Laufzeit beschlossen.



Rat und Verwaltung

