Sehenswürdigkeiten
Bevor man den Giebel an der Marktseite betrachtet, sollte man einen Blick auf das Relief an der Hauswand zur Münsterstraße werfen. Es zeigt den Vorgängerbau, ein Giebelhaus im Renaissancestil ... mehr
Die klassizistische Fassade verleiht dem Haus ein herrschaftliches Aussehen und spiegelt die gesellschaftliche Stellung des Bauherrn wider, des Arztes und Amtsmedicus Dr. Fried. Carl Schilgen... mehr
Sieben Kanonenkugeln an der Giebelseite (linkes Gebäude) und eine Inschrift, die daran erinnert, dass im 30jährigen Krieg (1618-48) der schwedische General Königsmark durch Kanonenbeschuss die Stadt fast völlig zerstörte...mehr
In der Mittelachse des Rokokogiebels steht Maria auf der Mondsichel und zertritt der Schlange den Kopf. In dem darunter stehenden Chronogramm drückt der Bauherr den Wunsch aus: „Unbefleckte Mutter Gottes, Dir wird dieses Haus geweiht. Alles Freudige begünstige, bejammernswertes Unglück vertreibe.“... mehr
Der Marktplatz spiegelt nahezu ungestört den Charakter einer mittelalterlichen Stadt wider. Umsäunt von prächtigen Bürgerhäusern ist der Marktplatz im Schatten von St. Dionysius mit seinen Cafés ein beliebter Treffpunkt... mehr
Der Anschlag erfolgt durch Magnetschlaghämmer, die in den Glocken installiert sind. Durch eine integrierte Zietschaltuhr könnne die 96 Musikstücke in beliebiger Reihenfolge abgerufen werden...mehr
Fast 120 Jahre dauerte der Bau der katholischen Pfarrkirche St. Dionysius, deren Fertigstellung mit dem Guss der ältesten Glocke 1520 beendet wurde. Die spätgotische Hallenkirche bietet ein sehenswertes und wertvolles Inneres... mehr
Das stattliche Bürgerhaus wurde wohl am Ende des 15. Jahrhunderts über dem ältesten Stadtgraben errichtet. Die Staffelgiebel mit den Firstschornsteinen und die Steinkreuzfenster des Hauses erinnern an Formen der Reniassance... mehr
Zu den alten Bürgerhäusern der Altstadt gehört auch der zweistöckige Fachwerkbau, der ursprünglich Teil eines kleinbürgerlichen Ackerbürgerhauses war. Der Bau aus dem 18. Jahrhundert, ursprünglich mit Spitzdach, zeigt oben an der Schauseite kräftig gewölbte stützende Bauteile, so genannte Knaggen, die auch als Schmuckelemente dienen... mehr
Das Wappenrelief am Südgiebel erinnert an den Bauherren der Mühle, Fürstbischof Clemens August. Das Chronogramm verweist auf das Baujahr 1754 und die Hochwassermarken erinnnern an Wasserkatastrophen vergangener Jahrhunderte... mehr
Das breite, zweistöckige Traufenhaus mit Mansardendach und rundbogiger Toreinfahrt entstand kurz vor 1803. Damals bei der Einführung des Herzogs Wilhelm Joseph von Rheina-Wolbeck, galt es als das modernste und vornehmste Haus Rheines... mehr
Als die 1691 erbaute und später häufig veränderte Pfeilerbrücke 1980 einer Betonbrücke weichen musste, wurde eine getreue Kopie der im zweiten Weltkrieg durch Sprengung zerstörten Figur des Heiligen Johannes Nepomuk aufgestellt... mehr
Die so genannte Basilika ist ein bedeutendes Bauwerk welches im Stil der Romantik aus dem 11. und 12. Jahrhundert nach dem Vorbild der Michaelskirche in Hildesheim erbaut wurde. Der mächtige Kirchenbau besitzt mit 102,5 Metern den höchsten Kirchturm des Münsterlandes... mehr
In unmittelbarer Nähe des Münstertores lag das frühere Gasthaus „Zum weißen Roß“, das Bürgermeister Niemer bis um 1810 betrieb. Im Frühjahr 1815 kaufte Joseph Weddige das Haus und richtete dort eine Manufaktur- und Kolonialwarenhandlung ein... mehr
Die beiden Villen wurden 1886 gebaut und zwar von den Textilfabrikanten Hermann und Karl Kümpers. Architekten waren Bernhard Tüshaus und Leo von Abbema aus Düsseldorf, welche die Rote Villa in Anlehnung an die deutsch-niederländische Renaissancebaukunst und die Gelbe in der Art einer Italienischen Gartenvilla der Hochrenaissance entwarfen... mehr
Die Bönekerskapelle ist der letzte Hinweis auf die mittelalterlichen Armen- und Krankenanstalten der Stadt Rheine. 1484 wurden sie von dem Rheiner Drosten und Gografen Johannes Grüter gestiftet... mehr
Das dreiflügelige, später umgebaute Haus wurde 1662 als Franziskanerkloster errichtet. Bis 1811 befand sich an der jetzt offenen Hofseite die sehr lange, einschiffige Klosterkirche. heute nutzt die Stadtverwaltung das Gebäude... mehr
Das Bürgerhaus von 1743 im Stil des niederländischen Spätbarocks beansprucht schon wegen seiner Frontbreite besondere Beachtung. Hier eröffnete 1743 der Amtsmedicus Dr. J. C. Giese eine Hausapotheke, die Adler-Apotheke. Sie ist nach der Löwen-Apotheke am Markt, die schon vor 1677 erwähnt wird, die zweitälteste... mehr
Das Hauptportal der 1909 fertig gestellten Schule setzt nicht nur den auffallendsten architektonischen Akzent an der Frontseite des Gebäudes, sondern gibt auch Auskunft über das humanistische Bildungsverständnis der Schule. Das Motivprogramm für das Hauptportal stellte der damalige Gymnasialdirektor Dr. Anton Führer (1854-1929) zusammen... mehr
Der Falkenhof gilt als Keimzelle der Stadt. Das heutige Stadtmuseum beherbergt heute eine Vielzahl sensationeller archäologischer Funde, ein beim Umbau entdecktes, unterirdisches Gangsystem und interessante Ausstellungen... mehr
Die Löwenapotheke in Rheine, die in einem denkmalgeschützten ansprechenden Gebäude am Markt gelegen ist, galt Jahrhunderte lang als eines der ältesten und bedeutendsten Apotheken im Münsterland. Sie wurde bereits im Jahre 1677 urkundlich erwähnt, dürfte allerdings vor dem 30-jährigen Krieg Ende des 15. Jahrhunderts gegründet worden sein...mehr
300 Jahre Textilgeschichte - die hautnahe Schausammlung zur Textil- und Industiegeschichte Rheines lädt zum Besuch ein. Schwerpunkte sind: textile Arbeitswelt, Arbeiterkultur, Migration und Industriearchitektur... mehr
Das 1437 gegründete ehemalige Kreuzherrenkloster liegt inmitten des Erholungsgebietes Bentlage in direkter Nachbarschaft zu NaturZoo und der Saline Gottesgabe in einer noch weitgehend intakten historisch gewachsenen Kulturlandschaft, am linken Ufer der Ems. Die im Jahre 1803 säkularisierte und seit 1978 im Stadtbesitz befindliche Klosteranlage präsentiert sich heute als Kunst- und Kulturdenkmal ersten Ranges, dessen faszinierende zeitgemäße Instandsetzung über 500 Jahre Geschichte lebendig werden lässt... mehr



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