Städtepartnerschaftsverein Rheine


20 Jahre Partnerschaft mit Leiria und Trakai
Erfolgreiche Veranstaltungen zum 20-jährigen Jubiläum der Patenschaft mit Leiria


Stimmungsvoller Fado-Abend als Abschluss des Jubiläums mit Leiria
Fado2
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Petrikirche

Eine voll besetzte Petrikirche hatte der deutsch-portugiesische Chor "Alegria" anlässlich seines Fado-Abends am Samstag, 12. November 2016. Die Zuhörer fanden nett geschmückte Tische mit Teller voller portugiesischer Tapas vor, den dazugehörigen Wein gab es gegen kleines Geld. Die Estrada Fado Group überraschte dann mit für den klassischen Fado etwas ungewöhnlichen Instrumenten, so wurden neben der Gitarre auch die türkische Saz, ein arabisches Melodie-Instrument sowie ein Piano und Trommelinstrumente eingesetzt. Die Saz bzw. ihr Spieler wussten aber ebenso zu überzeugen wie Luis Delgado als Fadista (Sänger). Besonderer Applaus brandete immer auf, wenn die Sängerin Dagmara Zajac den Fado sowohl auf portugiesisch wie auch zum Teil auf polnisch, ihrer Muttersprache, sang.
Fado
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Estrada Fado Group


Abgesehen von kleinen Problemen mit dem Sound aufgrund des Ausfalls des ursprünglich vorgesehenen Tontechnikers, erlebten die Zuhörer einen runden Abend, der einen würdigen Abschluss der diesjährigen Jubiläumsveranstaltungen zur 20-jährigen Städtepartnerschaft Rheine - Leiria bildete.
Mehr Details zum Abend enthält der Artikel von Ingmar Winter aus der MV vom 15.11.16, der in den beiden folgenden Dateien enthalten ist.





Öffentliche Podiumsdiskussion: „Die Entwicklung der Städtepartnerschaft Leiria – Rheine“ am 09.09.2016
Gemeinsam blickten Akteure der Gründungszeit zurück auf die Anfänge und die Entwicklung der Städtepartnerschaft zwischen Leiria und Rheine. Unter der Moderation von Matthias Schrief, Redakteur der Münsterländischen Volkszeitung, erinnerten sich zunächst Nelson Rodriguez, Martin Rehkopp und Altbürgermeister Günter Thum an die Anfänge der Städtepartnerschaft und die zugrundeliegende Initiative der portugiesischen Gastarbeiter in Rheine. Auch heute noch werden in Rheine in der dritten oder vierten Generation das portugiesische Brauchtum und die Sprache gepflegt und auch die Städtepartnerschaft zum Austausch mit der alten Heimat genutzt.

Podium Jugendaustausch
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Gespräch Jugendaustausch

In einer zweiten Gesprächsrunde stellten die Lehrerinnen Lisete Pereira und Isabel Almeida aus Leiria und Alfred Franz aus Rheine die Bedeutung des jährlichen Jugendaustausches zwischen den beiden Partnerstädten heraus. Dabei stehe hier nicht das offizielle Programm im Vordergrund, sondern die Teilnahme am Familienleben in der jeweiligen Partnerstadt und die individuelle gemeinsame Freizeitgestaltung mit den Gastfamilien. Die Jugend sei die Zukunft Europas und das gegenseitige Kennenlernen die Basis gemeinsamer europäischer Interessen.

Quartett
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Flötenquartett

Hervorragend musikalisch untermalt wurde der Abend durch das Flötenquartett "Quarteto Diáspora" vom Kunst-Konservatorium Orfeao de Leiria mit Werken von Georges Bizet.








Portugiesische Bühne auf der Straßenparty am 10.09.2016
Preisverleihung
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Foto Preisverleihung

Das Flötenquartett der Musikakademie Orfeão aus Leiria gestaltete gemeinsam mit dem Deutsch-Portugiesischen Chor Alegria aus Rheine am Samstag das Bühnenprogramm zum Jubiläum auf der Straßenparty. Der portugiesische Freizeitverein bot darüber hinaus portugiesische Spezialitäten an. Um 15:30 Uhr zeichnete dann Robert Wagner, der stellvertretende Vorsitzende des Instituts für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (IPZ) die Stadt Rheine mit dem Europapreis aus. In der Kategorie „bestes Partnerschaftsprojekt“ erhielt die Stadt Rheine für ihre Federführung im Projekt „Climate Partnership – Kommunen übernehmen Klimaverantwortung“ zusammen mit allen vier Partnerstädten diesen Preis.


Mehr dazu im anhängenden Artikel aus der MV vom 12.09.2016.



Offizieller Festakt am 11.09.2016
Gemeinsam mit den Gästen aus Leiria fand das Jubiläum seinen krönenden Abschluss in einem Festakt in der Ignaz-Bubis-Aula der VHS. Neben den offiziellen Vertretern der beiden Partnerstädte, Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann und Gonzalo Lopez, dem stellvertretenden Bürgermeister von Leiria, sprach Staatssekretär Thorsten Klute aus dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen über die Bedeutung von Städtepartnerschaften im Hinblick auf die (schwierige) Zukunft Europas. Danach unterzeichneten beide Bürgermeister eine Urkunde zur Fortsetzung der Städtepartnerschaft.
Alegria
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Chor Alegria

Neben dem portugiesischen Flötenquarett sorgte auch hier wieder der Chor Alegria für einen würdevollen Rahmen.
Eintrag
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Eintrag ins Goldene Buch

Im Anschluss trugen sich die Beteiligten politischen Vertreter, aber auch alle übrigen Teilnehmer in das Goldene Buch der Stadt Rheine ein.





In der Anlage finden Sie außerdem eine von Martin Rehkopp verfasste Information zum Jubiläum.




Gelungene Veranstaltungen zum 20-jährigen Jubiläum der Patenschaft mit Trakai

Trakai
Vergrößerung anzeigen Gesprächsteilnehmer
Im Podiumsgespräch am 29. Juli 2016 in der Josef-Pieper-Schule ließen zahlreiche Zeitzeugen aus den Anfängen der Städtepartnerschaft zwischen Rheine und Trakai einzelne Abschnitte ihrer Erinnerungen an diese zum Teil turbulenten Zeiten Revue passieren. Unter der Moderation von Reiner Wellmann schilderten sie persönliche Erlebnisse und vermittelten den ca. 80 Zuhörern in der gut besetzten Turnhalle der Schule eindrucksvoll, mit welchem Engagement alle Beteiligten zum Zustandekommen der Partnerschaft beitrugen. Von Anfang an beteiligt waren auch die beiden damals schon vorhandenen Partnerstädte von Rheine, Borne und Bernburg, durch die früh ein gesamteuropäischer Rahmen geschaffen wurde. Das Photo zeigt die Gesprächsteilnehmer im Anschluss zusammen mit den Bürgermeister, Dr. Peter Lüttmann aus Rheine und Edita Rudeliene (4. v.r.) aus Trakai, vor dem Jugend-Zeltlager der Caritas, dessen Teilnehmer aus Rheine, Bernburg und Trakai ebenfalls am Grillbuffet teilnahmen.

Festakt
Vergrößerung anzeigen Festakt in VHS
Während des offiziellen Festaktes am 30. Juli in der Ignaz-Bubis-Aula der VHS betonten alle Redner noch einmal die Bedeutung der Städte-Partnerschaft als Unterstützung für die Entwicklung von Trakai Mitte der 90er Jahre. Insbesondere die Unterstützung bei der Altenbetreuung und für die Kinderheime sei beispielgebend für andere Einrichtungen in Litauen geworden. Letztendlich seien es aber die zahlreichen Kontakte von Einzelpersonen und Gruppen aus allen beteiligten Städten die für den europäischen Gedanken die beste Werbung darstellen. Das dies heute mehr denn je nötig ist, betonte der Europaabgeordnete Dr. Markus Pieper in seinem Festvortrag, in dem er offen die derzeitigen Akzeptanzprobleme der EU ansprach. Zum würdevollen Rahmen des Festaktes trugen auch die musikalischen Darbietungen des Saxaophonquartetts Saxpressivo der Musikschule bei. Das Foto zeigt die Vertreter beider Partnerstädte mit der erneuerten Partnerschaftsvereinbarung und den Europaabgeordeten Dr. Pieper (2. v.l.)

Gute Laune
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Gottesdienst

Den Abschluss der Jubiläumsfeierlichkeiten bildete der Gottesdienst mit Pastor Günther Hillebrandt am Sonntag, 31.07.2016, mit den Teilnehmern des Caritas-Zeltlagers und der Jubiläumsfeierlichkeiten auf dem Gelände der Josef-Pieper Schule.






Hintergrundinformationen zu dem Jubiläum enthält auch die nachfolgende Pressemitteilung von Bernd Weber.










Bürgerreise
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Bürgerreise Litauen

Bürgerreise nach Litauen zur Mittsommernacht und zum 20-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft mit Trakai
„Sind Sie der Politik wegen oder zum Feiern in Litauen?“ Mit dieser Frage wurden die 33 Teilnehmer der Bürgerreise aus Rheine bei der Ankunft in der Hauptstadt Vilnius von ihrer Reiseführerin begrüßt. Die Antwort lag auf der Hand. Natürlich war man zum Feiern hier. Denn bei strahlendem Sommerwetter stand nicht nur das Johannesfest mit der Mittsommernacht vor der Türe, sondern auch das Jubiläum „20 Jahre Städtepartnerschaft mit Trakai“. Aber auch die wechselvolle Geschichte Litauens als Spielball zwischen Russland, Polen und Deutschland, seine heutigen demokratischen Strukturen und die Stadt Vilnius als Weltkulturerbe kam bei dieser Fahrt ins Baltikum, die vom Städtepartnerschaftsverein und dem DEPB gemeinsam veranstaltet wurde, nicht zu kurz.
Parlament
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Vor dem litauischen Parlament

So stand auch der erste Tag ganz im Zeichen des Kennenlernens der Hauptstadt Vilnius und der parlamentarischen Institutionen des Landes. Im Parlament wurde die Gruppe von Danguté Mikutiené, der Abgeordneten aus der Partnerstadt Trakai, herzlich begrüßt. Sie informierte über das Sozialsystem und machte deutlich, welch schwierigen Weg Litauen bei der Transformation von einer Sowjetrepublik zur EU-Mitgliedschaft und bei der Überwindung der europäischen Wirtschafts- und Finanzkrise zu gehen hatte. Es schloss sich eine Führung durch das Parlament und der Besuch des Informationszentrums der Gedenkstätte für die Toten vom 13. Januar 1991, die sich seinerzeit den russischen Panzern entgegenstellt hatten, an. Am Nachmittag wurde die Altstadt zu Fuß erkundet. Vorbei an gotischen, barocken und klassizistischen Gebäuden, zum Verweilen einladenden Plätzen und Kirchen aus unterschiedlichen Jahrhunderten ging es bis zum Tor der Morgenröte, in der die Schwarze Madonna, ein beliebtes Pilgerziel für das ganze Baltikum und Polen, aufbewahrt wird. Am nächsten Morgen wurde zunächst die Gedenkstätte für die Toten des Vilniusser Blutsonntages und die Kirche der Heiligen Peter und Paul besucht, bevor man zur Deutschen Botschaft fuhr, wo Michael Morgenstern, der ständige Vertreter der Botschafterin, geduldig nicht nur die vielfältigen Fragen zur Laufbahn im diplomatischen Dienst beantwortete, sondern auch zu den deutsch-litauischen Wirtschaftsbeziehungen. Das Gespräch mit dem Leiter des Stadtplanungsamtes am Nachmittag über die Weiterentwicklung der Stadt mit ihren alten und neuen Stadtteilen entwickelte sich zu einem weiteren, unerwarteten Höhepunkt der Reise.
Mitsommernacht
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Mitsommernacht

Der Abend stand dann ganz im Zeichen der Mittsommernacht. In Kernavé, der ersten Hauptstadt des Landes, rund 35 km von der litauischen Hauptstadt Vilnius entfernt, wird dieses Fest noch ganz traditionell mit alten Bräuchen, Gesängen und Tanz gefeiert. Auf den Hügeln des Dorfes mit den festlich geschmückten Bewohnern dem Sonnenuntergang entgegen zu singen und zu tanzen, war sicherlich ein Erlebnis, das niemand vergessen wird. Am nächsten Tag wartete ein weiterer Höhepunkt der Reise auf die Teilnehmer. Denn es ging nach Trakai, in die Partnerstadt. Dort feierte man mit einem Festakt, der vom litauischen Fernsehen in das Land übertragen wurde, gemeinsam mit den offiziellen Delegationen aus Trakai und Rheine sowie den Bürgermeistern beider Städte das 20-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft. Nachhaltig beeindruckte die Herzlichkeit und Gastfreundschaft, die den Gästen aus Deutschland entgegen gebracht wurde, wie auch die Dankbarkeit für die vielfältige Hilfe, die den Aufbau vieler sozialer Einrichtungen der Alten-, Behinderten- und Jugendhilfe in den 1990er Jahren in Trakai erst möglich gemacht hatte. Nach der anschließenden Besichtigung der Behindertenwerkstatt, die nach dem Vorbild und mit der finanziellen Unterstützung aus Rheine errichtet wurde, sowie der Führung durch die touristischen Höhepunkte Trakais, einschließlich der berühmten Inselburg, wurde der Tag mit einem gemeinsamen festlichen Abendessen beschlossen. Voller neuer und unerwarteter Eindrücke ging es am nächsten Tag auf die Heimreise von diesem wunderschönen Land mit seinen liebenswerten Menschen.





Delegation
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Delegation in Trakai

Erfolgsgeschichte zwischen Rheine und Trakai - Erneuerung der Städtepartnerschaft
Bereits 1996, vor genau 20 Jahren, wurde die historische Urkunde der Städtepartnerschaft zwischen den Städten Trakai (Litauen) und Rheine unterzeichnet. Ende Juni 2016 flog deshalb eine Delegation aus Rheine in die rund 36.500 Einwohner zählende und 1.208 km² umfassende Partnerstadt, um das Jubiläum angemessen zu begehen und die Partnerschaft durch Unterzeichnung einer neuen Urkunde zu festigen. Mit dabei hatte Rheines Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann eine große Fahne mit dem Wappen der Stadt Rheine als Geschenk an die Partnerstadt Trakai (Litauen).
Fahne
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Fahne für Trakai


Bei einem offiziellen Festakt am Freitag, bei dem auch Personen der ersten Stunde aus beiden Städten teilnahmen, begrüßte Dr. Peter Lüttmann die Vertreterinnen und Vertreter beider Städte und Partnerschaftsvereine und betonte, dass aus der seinerzeitigen Partnerschaft inzwischen eine feste Freundschaft erwachsen sei. Das Zusammenwachsen von Trakai und Rheine sei ein gutes Beispiel für das Zusammenwachsen in Europa. Aus ihr seien viele gemeinsame Veranstaltungen und Projekte entstanden. Als aktuelle gemeinsame Vorhaben nannte er den Austausch von Jugendbotschaftern sowie Klimaschutzprojekte. Alle Projekte seien nur möglich, weil viele Menschen sich engagierten und damit die Partnerschaft Trakais und Rheines mit Leben füllten.
Edita Rudeliene, Bürgermeisterin von Trakai, war die Begeisterung in ihrer Grußrede über die positive Entwicklung in der Zusammenarbeit deutlich anzumerken. Sie bedankte sich bei Dr. Peter Lüttmann für die von der Stadt Rheine ergriffene Initiative zur Städtepartnerschaft. Diese sei in den Anfängen zumeist geprägt durch einen Transfer von Rheine nach Trakai gewesen. Mit finanziellen Unterstützungen aber auch durch fachliche Begleitungen seien in dieser Zeit mehrere soziale Einrichtungen entstanden. Die tiefe Verbundenheit beider Städte zeigte sich auch dadurch, dass im Rahmen einer Bürgerreise 35 Rheinenser/innen sowie mehrere Vertreter/innen vom Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft den Weg in das fast 1.500 km entfernte Trakai auf sich nahmen und dem offiziellen Treffen einen würdigen Rahmen verliehen.
Unterschriften
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Unterschriften der Bürgermeister

Im Zuge des Festaktes spendeten nahezu 150 Gästen anhaltenden Applaus beim Austausch der neuen Urkunden, mit der vereinbart wurde „die in den letzten 20 Jahren entstandene Städtepartnerschaft Rheine-Trakai fortzusetzen“ und „die Zusammenarbeit im sozialen und kulturellen Bereich sowie auf dem Gebiet des Umweltschutzes weiterzuentwickeln“.
Das Programm für das Wochenende bot den Besuchern aus Rheine einiges: Am Ankunftsabend ging es zu einer Feier aus Anlass des anstehenden Johannistags, dem Fest zur Geburt Johannes des Täufers. In Trachten gekleidete und mit einem Blumenkranz geschmückte Menschen nahmen die Rheinenser in ihre Mitte. Bei Anbruch der Dunkelheit wurde ein Feuer entzündet und ein Feuerwerk in reizvoller Landschaft veranstaltet.
Am Freitag konnte die Abordnung aus Rheine in der Behindertenwerkstatt Trakai erfreut beobachten, wie gut die Integration der Bewohnerinnen und Bewohner gelingt. Eine Vielzahl selbst hergestellter Artikel wurde in einem Hausladen angeboten, einige der Artikel werden über Händler am freien Markt angeboten. Eine anschließende Stadtführung zeigte die reizvolle Landschaft und die Altstadt mit ihrer sehenswerten hölzernen Architektur.
Am Samstag standen für die Rheinenser bei strahlendem Sonnenschein und 32 Grad Außentemperatur Besichtigungen verschiedener Einrichtungen an. Besucht wurde das Kinder- und Familienzentrum in Trakai, das in Not geratenen Personen Unterkunft und Unterstützung gewährt und in der örtlichen Bibliothek konnte im Rahmen einer Führung die Ausstellung zum zwanzigjährigen Jubiläum bewundert werden. Der Besuch des Kinderheimes in Lentvaris stellte einen weiteren Höhepunkt am Nachmittag dar. Der Leiter des Caritas Kinder- und Jugendheimes Rheine, Winfried Hülsbusch, sowie Wilma Ramanauskiene, Leiterin des Kinderheimes in Lentaris, bekräftigten durch neuerlich Unterzeichnung des bestehenden Partnerschaftsvertrages, die gute, konstruktive sowie angenehme Zusammenarbeit langfristig fortzusetzen. Unterschrieben wurde die Urkunde ebenfalls von Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann und Bürgermeisterin Edita Rudeliene. Einzelheiten hierzu enthält der gesonderte Bericht weiter unten.
Alle Begegnungen waren von aufrichtiger und großer Gastfreundschaft geprägt. Bei der Abreise am Sonntag zogen die Teilnehmer/innen der neunköpfigen Delegation aus Rheine ein durchweg positives Fazit und waren sich einig, die bisherige Erfolgsgeschichte auch zukünftig zu unterstützen.


Über den nachfolgenden Link erreichen Sie die You-Tube Seite der Stadt Trakai mit einem Filmbericht über die Festlichkeiten.
https://www.youtube.com/channel/UCL_vLuU7xoXiJWgP450GHaQ/live



Im Rahmen der Feierlichkeiten in Trakai wurde auch die Messdienergemeinschaft St. Elisabeth für ihr großes Engagement zugunsten des Kinderheims in Trakai s Ortsteil Lentvaris ausgezeichnet. Seit Jahren spenden die Messdiener den Erlös aus dem Apfelsinenverkauf und wurden jetzt von der Bürgermeisterin Trakais, Edita Rudeliene, dafür mit der Ehrenurkunde der Stadt ausgezeichnet.
Den vollständigen Artikel können Sie durch Öffnen des Anhangs nachlesen.



20 Jahre gelebte Partnerschaft der Kinderheime in Rheine und Trakai - Weiterführung ist beschlossene Sache
Kinderheime
Vergrößerung anzeigen Partnerschaft der Kinderheime
Rheine/Trakai. Die Urkunde zur Bestätigung des nun schon 20 Jahre bestehenden Partnerschaftsvertrages zwischen den Kinder- und Jugendheimen in Trakai/Litauen und Rheine wurde inzwischen bei einem Besuch der städtischen Delegation in Trakai unterzeichnet. Winfried Hülsbusch (li.), Geschäftsführer der Caritas-Kinderheim Gesellschaft Rheine und Vilma Ramanauskiene (re.), Direktorin des Lentvario Vaiku Globos Namai, bekräftigten mit ihren Unterschriften, dass die Grundlagen und Ziele des Partnerschaftsvertrages für die Betreuung und Förderung junger Menschen und für die weitere Zusammenarbeit weiterhin gelten und die pädagogischen und kulturellen Programme bedarfsgerecht für junge Menschen und ihre Familien weiterentwickelt werden. „Wir verstehen unsere Beziehungen als einen aktiven Beitrag zur Weiterentwicklung des internationalen und europäischen Gedankens“, so heißt es im Partnerschaftsvertrag, heute aktueller denn je.
Und - so ist es ausdrücklich vereinbart – sie werden auch zukünftig die Städtepartnerschaft Trakai – Rheine mit Leben füllen.
Edita Rudeliene (2.v.re.), Bürgermeisterin der Rajon Trakai, sowie Dr. Peter Lüttmann (2.v.li.), Bürgermeister in Rheine, erklärten mit ihrer zusätzlichen Unterschrift unter dieses Dokument, die Partnerschaft zwischen beiden Jugendhilfeeinrichtungen unterstützen zu wollen und der Entwicklung weiterer Projekte wohlwollend zur Seite zu stehen. Den kompletten Bericht zur Geschichte der Partnerschaft der Kinderheime lesen Sie hier im Anhang.



Gelungener Start ins Jubiläum der Städtepartnerschaft mit Trakai .
Salzsiedehaus
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Jubiläumsstart Trakai

Mit alten Filmen und Fotos erinnerte Bernd Weber vor zahlreichen Zuschauern am 10. Juni im Salzsiedehaus an die Entstehung und die ersten Jahre der Städtepartnerschaft mit Trakai. Anwesende Zeitzeugen ergänzten gelegentlich mit Anekdoten aus ihren Erinnerungen. Für die interessierten Zuhörer war es zum Einen Einstimmung auf die Ende des Monats stattfindende Reise mit dem DEPB nach Litauen, zum Anderen Vorbereitung auf die Jubiläumsfeierlichkeiten in Rheine Ende Juli. Einzelheiten dazu im folgenden Artikel aus der MV vom 13. Juni 2016.








Zur Partnerschaft mit Leiria gehören auch Gerichte aus Portugal. Das nachfolgende Word-Dokument enthält als Empfehlung die Rezepte für
- Frango na Púcara (Poularde im Krug) mit
- Arroz de salsa (Petersilien-Reis) und als Nachtisch
- Molotof de Leiria (Eischnee Pudding)
wie sie in einem Kochkurs in Rheine im Juni 2016 zubereitet wurden.


Poularde
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Poularde im Topf

Molotof
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Molotof de Leiria




Wir wünschen guten Appetit.











Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Leiria und Rheine folgte Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann gemeinsam mit Vertretern des Rates und des Städtepartnerschaftsvereins der Stadt Rheine der Einladung und reiste zu den Feierlichkeiten nach Leiria.
Leiria
Vergrößerung anzeigen Besuch in Leiria


Am ersten Tag besuchte die Gruppe die touristischen Highlights, wie das Fußballstadion, die Burg, die Papierfabrik und diverse Museen in Leiria. Am zweiten Tag wurde nach dem offiziellen Festakt des Stadtgeburtstages die Ausstellung der Fotokünstler aus Rheine im m|i|mo in Leiria eröffnet und gleichzeitig das Jubiläum der Städtepartnerschaft gefeiert.
Stadion
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Stadion Leiria

Burg
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Burg Leiria


Photos Stadtpressestelle




Feier Leiria
Vergrößerung anzeigen Jubiläumsfeier Leiria



Weitere Einzelheiten zum Besuch der Delegation aus Rheine und den gemeinsamen Aktivitäten enthält der nachfolgende Artikel von Reiner Wellmann aus der MV.


Eiche
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Partnerschaftseiche Leiria



Außerdem wurde das Wachstum der vor 20 Jahren von Vertretern aus Rheine in Leiria gepflanzten Eiche kontrolliert.

















Mit der Ausstellung der Fotokünstler befasst sich der nachfolgende Artikel.








Auftaktveranstaltung 20 Jahre Städtepartnerschaft mit Leiria
Zur Erinnerung an die "Nelkenrevolution" am 25. April 1974 fand am 24. April im portugiesischen Zentrum in Rheine eine deutsch-portugiesische Begegnung statt. In der von Bernd Weber moderierten Gesprächsrunde erinnerten Zeitzeugen an den damaligen Militärputsch, der letztendlich das Land in die heutige Demokratie und in die europäische Gemeinschaft führte. Musikalisch untermalt wurde die Veranstaltungen vom deutsch-portugiesischen Chor "Allegra". Mehr dazu in den folgenden Artikeln aus der MV.