Freizeitflächenbedarfsplan 2023-2028 - Rege Beteiligung der Stadtteilbeiräte

Bei sehr warmem Wetter und trotz der Ferienzeit war die Beteiligung der Stadtteilbeiräte mehr als gut.

Das bestätigte auch Raimund Gausmann, zuständiger Sozialdezernent der Stadt Rheine, bei seiner Begrüßung. Er war es auch der den Anwesenden, die sich in der Kulturetage eingefunden hatten, Ziel und Hintergrund des Beteiligungsformates erläuterte. In der Vergangenheit wurde für die Stadt Rheine bereits ein Spielflächenbedarfsplan aufgestellt. Diesen lediglich fortzuschreiben, ist jedoch nicht die jetzige Zielsetzung. „Vielmehr sollen nun alle Freizeitflächen in Rheine, sei es für kleine oder große Kinder, aber auch Jugendliche und Erwachsene in den Blick genommen werden“, so Gausmann weiter.

Bereits der Spielflächenbedarfsplan, der 2017 entwickelt wurde, war ein Gemeinschaftswerk und das Ergebnis intensiver Zusammenarbeit von Politik, Stadtteilbeiräten, Technischen Betrieben und der Verwaltung. Bereits damals wurden viele Beteiligungsprozesse durchlaufen, um möglichst viele verschiedene Blickwinkel auf die in Rheine befindlichen Spielflächen zu erhalten. Und auch beim jetzigen Freizeitflächenbedarfsplan will man möglichst alle Akteure einbinden und beteiligen.

131 Spielplätze befinden sich im Rheiner Stadtgebiet. Dazu zählen klassische Spielplätze ebenso wie Spielpunkte, Ballspielplätze oder Schulplätze. Diese wurden bereits im bisherigen Spielflächenbedarfsplan in den Blick genommen und bewertet. Anhand der Ergebnisse wurden dann in den vergangenen Jahren die einzelnen Plätze in eine Prioritätenliste eingebunden. Wie ist der aktuelle Stand auf dem jeweiligen Platz? Welcher Spielplatz ist sanierungsbedürftig? Wo muss die Sauberkeit verbessert werden? Welche Plätze können aufgrund des demografischen Wandels aufgegeben werden? Das waren nur einige Aspekte, die dabei relevant waren.

Neuer Freizeitflächenbedarfsplan wird erarbeitet

Wie es nun für den neuen Freizeitflächenbedarfsplans weitergeht und welche Zielsetzungen dort erarbeitet werden, darüber gab Annette Wiggers, zuständige Jungendamtsleiterin der Stadt Rheine, in ihrer Präsentation Auskunft. Dabei ist es allen Beteiligten wichtig, dass nicht allein die klassischen Spielplätze allein, sondern insbesondere auch Plätze für Jugendliche wie Skateanlagen, Pumptracks oder Parcourflächen mit einbezogen werden. Wie Wiggers dabei erläutert, „sollen generell alle Freizeitflächen generationsübergreifend und barrierefreie Aufenthaltsorte sein und in den Blick genommen und zeitlich abgearbeitet werden.“

Für die erste Bestandserhebung wurden im Vorfeld Fragebögen zum Thema Sauberkeit, Beurteilung der Fläche, der Spielgeräte und des pädagogischen Nutzens an die verschiedenen Akteure verschickt. So wurden neben den Ausschüssen, auch die Beiräte, Spielplatzpaten, aber auch Mitarbeiter der Stadt und der Technischen Betriebe befragt und um ihre Einschätzung gebeten. Auch nach der Barrierefreiheit sowie der Aufenthaltsqualität wurde gefragt. Die Ergebnisse dieser Bestandserhebung waren dann am gestrigen Abend die Grundlage für die Stadtteilbeiräte. Sie sollten, wie Andrea Gedicke, neue Koordinatorin für diesen Bereich erläuterte, „in einem nächsten Schritt, die erhobenen Daten für jeden Platz noch einmal in Augenschein nehmen und bewerten.“ In den einzelnen Arbeitsgruppen und mithilfe von städtischen Mitarbeiter/-innen, die als Moderator/-innen jeder Gruppe zur Seite standen, fand dann ein reger Informationsaustausch statt, bei dem die Flächen kritisch durchleuchtet wurden.

Wie geht es nun weiter?

Von Juni bis in den August hinein fanden und finden nun die weiteren Beteiligungen sowie die weitere Auswertung der Daten statt. Bis November soll ein Entwurf vorliegen, der im Dezember beschlossen werden kann. Danach werden dann die Freizeitflächen in einen Plan eingetragen und zeitlich abgearbeitet.

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