Erster Hypotalk live aus dem Hypothalamus mit Joe Bausch

Erfolgreiche Premiere

Donnerstag, 20:13 Uhr. Der Veranstaltungsraum im Hypothalamus ist dunkel. Eigentlich nichts Ungewöhnliches, gehört das Hypothalamus doch zu den Betrieben, die auf Grund der Corona-Pandemie immer noch geschlossen sind. Ungewöhnlich ist nur, dass in der Mitte des Saals Kameras aufgebaut sind, Monitore leuchten und schemenhaft Menschen an diesen Geräten zu erkennen sind.

20:14 Uhr, eine Hand hebt sich und man hört: „Noch 60 Sekunden, ab jetzt bitte Ruhe“. 20:15, auf der Bühne geht das Licht an und auf YouTube ist im Livestream der Journalist und Moderator Volker Stephan zu sehen. Der erste Hypotalk ist auf Sendung gegangen. Stargast des Abends ist der Leitende Regierungsmedizinaldirektor a.D. und Schauspieler Joe Bausch, auch bekannt als Dr. Joseph Roth, Gerichtsmediziner im Tatort Köln.

Schnell entsteht zwischen diesen beiden auf der Bühne ein entspanntes Gespräch: Wer ist Joe Bausch? Wie wird aus einem Schauspieler ein im Gefängnis praktizierender Arzt, der auch noch Zeit hat, im Tatort mitzuspielen und Bücher zu schreiben? Was hat Joe Bausch hierbei alles erlebt, auf den Theaterbühnen, in der Justizvollzugsanstalt und beim Fernsehen? Es wird ein lockerer Abend, bei dem man vieles über Joe Bausch erfährt, zum Beispiel, dass er zum ersten Mal 1998 in Rheine war, dass er einen guten Freund aus Ibbenbüren hat und auch, welchem Fußballverein er anhängt. Musikalisch begleitet wird der Abend durch Auftritte von Tanja Lehmann und Michael Schläger von der Band NoRepeat.

Eine besondere Überraschung gibt es zum Ende der Show, als sich herausstellt, das Joe Bausch auch ehrenamtlicher Geschäftsführer der Kunstwerkstatt Werl ist. Dies nutzt Volker Stephan sofort aus und bittet ihn, ein Bild zu malen, das nun versteigert werden soll. Und damit keine Langeweile aufkommt, übernimmt in dieser Zeit Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann die Aufgabe des Talkgastes, um noch einmal aufzuzeigen, warum Betriebe wie das Hypothalamus so wichtig für die Kultur in Rheine sind.

Die Organisatoren vom Kulturservice und vom Hypothalamus sind froh, das Projekt gewagt zu haben und freuen sich über den sehr unterhaltsamen Abend, der mit neuen Gästen wiederholt werden soll.

Wer den Hypotalk verpasst hat, kann ihn sich hier noch einmal ansehen.