Archivgut anderer Herkunft

Archivalien, die sich vorher im Besitz eines anderen Archivs oder aber in Privatbesitz befanden, können ebenfalls im Stadtarchiv eingesehen werden.

Es folgt eine Auflistung von Archivalien, die von anderer Seite dem Stadtarchiv zur Verfügung gestellt wurden.

Archiv der Saline Gottesgabe (Teilbestand)

Die Saline Gottesgabe ist im Jahr 1923 von der Stadt Rheine käuflich erworben worden. Damit kamen auch ältere Akten aus der Zeit der Salinensozietät von 1743 in den Besitz der Stadt Rheine. Der Bestand stellt eine wertvolle Überlieferung des im 18. Jahrhundert durch Friedrich von Beust modern eingerichteten Salzwerks dar. Das Archiv der Saline Gottesgabe ist 1954 in das Stadtarchiv überführt worden. Es stellt einen Teilbestand dar; überwiegend ältere Archivalien befinden sich im Staatsarchiv Münster, Archivalien aus der Verwaltung durch die Stadt Rheine zum Teil auch im Jüngeren Archiv der Stadt Rheine.

Der Bestand „Archiv der Saline Gottesgabe“ umfasst insgesamt 271 Archivalien, darunter 14 Urkunden und Verträge von 1588-1912 sowie 249 Akten von 1741-1954 und 8 Karten und Pläne von 1781-1882. Der Bestand ist in einem Findbuch verzeichnet. Die Archivalien können ohne Vorbestellung im Benutzerraum des Stadtarchivs vorgelegt werden.

Gutsarchiv Bentlage, Teilnachlass

Hier handelt es sich um einen Teilnachlass aus dem Gutsarchiv Bentlage, dessen Hauptteile als Ergänzung des Territorialarchivs in das Staatsarchiv Münster gekommen sind. Der Teilbestand im Stadtarchiv Rheine enthält Verwaltungsunterlagen, Jahresrechnungen und Rechtssachen aus den Jahren 1926-1969 und umfasst insgesamt 470 Archivalien, die ohne Vorbestellung im Benutzerraum vorgelegt werden können.
Stadtwerke Rheine (Depositum)

Das Depositum umfasst 157 Archivalien sowie eine Fotosammlung der „Stadtwerke Rheine GmbH“ aus den Jahren 1927-2000, darunter Protokolle der Aufsichtsgremien sowie Akten über zentrale Verwaltungsangelegenheiten, Werbung, Stromversorgung, Wasserversorgung. Das Depositum findet sich im Besitz des Depositars, kann aber im Stadtarchiv nach den üblichen Bedingungen eingesehen und benutzt werden. Eine Erweiterung des Bestands ist geplant.

Nachlass Hermann Rosenstengel

Hermann Rosenstengel, 1887-1953. Der Nachlass wurde dem Stadtarchiv von der Witwe Alwine Rosenstengel überlassen. Er enthält 254 Archivmappen (persönliche Papiere, Materialsammlungen zu seinen Veröffentlichungen, literarische Werke) sowie Tagebuchaufzeichnungen Rosenstengels; letztere sind bis 2023 für die Benutzung gesperrt.

Weitere Abgaben und Deposita

  • CARE Deutschland – Regionalbüro Rheine (27 Archivmappen von 1997-2001)
  • DGB-Kreisgeschäftsstelle Rheine (135 Mappen von 1946-1997)
  • Förderverein Kloster/Schloß Bentlage e.V. (Depositum, ca. 150 Aktenordner, noch nicht erschlossen, zahlreiche Fotos, ca. 1980-2000)
  • Gesellschaft Verein e.V. (Depositum, 81 Archivmappen von 1881-1990)
  • Musikverein Rheine e.V. (Depositum, 19 Archivkartons mit Notenbüchern, Satzungs- und Vorstandsunterlagen, Plakaten, Fotos und Zeitungsausschnitten von 1934-1994)
  • Ortsarbeitsgemeinschaft der Verbraucher e.V. (23 Archivmappen von 1980-2001)
  • Schützenverein Rodde 1847 e.V. (Depositum, 40 Archivmappen von 1901-1998)
  • Verkehrsverein Rheine e.V. (Depositum, 237 Archivmappen von 1950-2004)
Adresse
Herr Maik Angerhausen
Stadtarchiv und Kulturetage
Matthiasstraße 37
48431 Rheine
Telefon: 05971 939 180
Fax: 05971 939 8 180
E-Mail: maik.angerhausen@rheine.de
Zimmer: 20.18
Besuchszeiten

Die 09:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr

Mi  09:00 – 13:00 Uhr 

Do 09:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr