Beirat für Menschen mit Behinderungen sucht neue Mitglieder

Inklusion aktiv mitgestalten

Schon seit 1981 gibt es den Beirat für Menschen mit Behinderungen in der Stadt Rheine. Damit ist er einer der ersten aktiven Beiräte, nicht nur in der Region.

Der Beirat für Menschen mit Behinderungen gestaltet aktiv die Inklusion in Rheine mit.

Der Beirat bringt sich beispielsweise in den städtischen Gremien ein. Mitglieder besuchen als sachkundige Bürger die Ausschüsse wie zum Beispiel den Bauausschuss, Jugendhilfeausschuss oder Schulausschuss. Die Beiratsmitglieder hören dabei nicht nur zu, sondern haben auch ein Rede- und Antragsrecht. Lediglich das Stimmrecht ist ihnen verwehrt. So können die Beiratsmitglieder zu relevanten Themen ihre Stellungnahme abgeben und die städtische Politik beeinflussen.

Auch in die Planung und Umsetzung von öffentlichen Gebäuden, Wegen und Plätzen ist der Beirat für Menschen mit Behinderungen eingebunden. Neben Stellungnahmen zur Barrierefreiheit werden z.B. auch Begehungen vor Ort durchgeführt.

Darüber hinaus klärt der Beirat durch Informationsveranstaltungen über die Rechte und Belange von Menschen mit Behinderungen auf.

Der Beirat für Menschen mit Behinderungen wird immer für die kommunale Legislaturperiode benannt. Nach der Kommunalwahl muss nun also auch ein neuer Beirat gebildet werden. Dafür werden interessierte und aktive Mitglieder gesucht, die Lust auf die Mitgestaltung der Inklusion in Rheine haben und zu einer produktiven Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung bereit sind.

Der Beirat für Menschen mit Behinderungen besteht aus 8 Mitgliedern mit jeweils einem persönlichen Stellvertreter*in. Der Beirat ist politisch und konfessionell neutral. Die Mitglieder und Stellvertreter*innen werden vom Sozialausschuss der Stadt Rheine benannt.

Das Verfahren zur Benennung des Beirates für Menschen mit Behinderung ist wie folgt festgelegt:

Alle Behindertenorganisationen, Selbsthilfe-/Initiativgruppen für und mit Menschen mit Behinderung sowie Wohlfahrtsverbände, die in der Behindertenarbeit/-hilfe tätig sind, können 2 Kandidaten*innen vorschlagen.

Vorgeschlagen werden können Personen, die das passive Wahlrecht analog dem Kommunalwahlgesetz NRW besitzen, deutsch oder EU-Bürger sind und ihren Wohnsitz in Rheine haben. Die Personen sollten möglichst selbst eine Behinderung haben, Familienangehöriger oder Verbands-/Organisationsvertreter*in von Menschen mit Behinderung sein.

Die o.g. Einrichtungen und Stellen, soweit bekannt, werden in den nächsten Tagen angeschrieben und zur Benennung von Kandidaten*innen aufgefordert. Die Vorschläge sind unter Verwendung der beigefügten Vordrucke bei der Stadt Rheine – Koordinierung der Behindertenarbeit, bis zum 31.01.2021 einzureichen.

Die Unterlagen liegen auch in Leichter Sprache vor.

Sollte Ihre Gruppe nicht angeschrieben werden, werden die Unterlagen auch auf unserer Internetseite aufruf- und ausfüllbar sein.

Für Rückfragen steht Ihnen bei der Stadt Rheine Frau Deluweit gerne unter zur Verfügung.

Adresse
Frau Yvonne Deluweit
Cityhaus
Bahnhofstraße 1
48431 Rheine
Telefon: 05971 939 985
Fax: 05971 939 8985
E-Mail: y.deluweit@rheine.de
Zimmer: 3.03
Besuchszeiten

Mo 08:30 – 11:00 Uhr 

Die 08:30 – 11:00 Uhr

Mi  08:30 – 11:00 Uhr 

Do 08:30 – 11:00 Uhr 

Fr  08:30 – 11:00 Uhr