Oft gefragte Services

Kampfmittelerkundung und -beseitigung

Ordnungsbehördliche Tätigkeiten zur Gefahrenabwehr im Bereich der Kampfmittelerkundung und -beseitigung

Die Stadt Rheine wurde im 2. Weltkrieg aufgrund ihrer strategisch wichtigen Lage sehr stark bombardiert. Daher ist es unablässig, dass bei Vorhaben, die einen Eingriff ins Erdreich verlangen, geprüft wird, ob Maßnahmen der Kampfmittelerkundung und gegebenenfalls der Kampfmittelbeseitigung erforderlich werden. Sofern ein Vorhaben in einem Bereich, der eine Kampfmittelbelastung vermuten lässt, durchgeführt werden soll, ist eine detaillierte Luftbildauswertung vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg anzufordern.

Hier werden Luftbilder, die die Alliierten nach den Bombardierungsflügen gemacht haben, ausgewertet und auf der Grundlage der Bildauswertung gegebenenfalls Maßnahmen zur Kampfmittelüberprüfung empfohlen. Dabei unterscheidet man zwischen einer Flächen- und Tiefendetektion. Dieser gesamte Prozess von der Kampfmittelerkundung über die Kampfmittelüberprüfung, Entschärfung, mögliche Evakuierungsmaßnahmen bis hin zur Kampfmittelbergung wird ordnungsbehördlich begleitet.

Weitere Infortmationen

► Internetseite der Bezirksregierung Münster

 - Kosten

Gemäß dem Runderlass des Innenministeriums NRW vom 09.11.2007 werden die Kosten der Kampfmittelerkundung, -überprüfung und -beseitigung vom Land NRW getragen. Dies gilt nicht für bundeseigene Liegenschaften und für ehemals bundeseigene Liegenschaften. Hier sind sämtliche Kosten vom Grundstückseigentümer oder -erwerber zu tragen. Die zur Detektion erforderlichen vorbereitenden und die nachbereitenden Aufwendungen und Kosten gehen zu Lasten des Veranlassers. Hierzu gehören:

  • Arbeiten vorbereitender Art, wie einmessen und auspflocken der zu bebauenden Fläche
  • Abtrag von Oberböden bis zur Geländeoberkante zum Zeitpunkt der Kriegsbeeinflussung beziehungsweise bis zum gewachsenen Boden
  • Herstellung einer begehbaren Fläche, Entfernung von Grünbewuchs
  • Beseitigung von Störeinflüssen auf oder in der Nähe der zu untersuchenden Flächen wie zum Beispiel Fahrzeuge, Container, mobile Zäune, Oberflächenversiegelungen oder Aufschüttungen
  • Arbeiten nachbereitender Art, etwa zur Widerherstellung des ursprünglichen Zustandes bei Erdeingriffen

Rechtsvorschriften

Ordnungsbehördengesetz

Adresse
Frau Angelika Walterbach
Rathaus Stadt Rheine
Klosterstraße 14
48431 Rheine
Telefon: 05971 939 424
Fax: 05971 939 465
Zimmer: 451
Besuchszeiten

Mo 08:30 – 12:00 Uhr und 15:00 – 17:00 Uhr

Die 08:30 – 12:00 Uhr und 15:00 – 17:00 Uhr

Mi  08:30 – 12:00 Uhr und 15:00 – 17:00 Uhr

Do 08:30 – 12:00 Uhr und 15:00 – 17:00 Uhr

Fr  08:30 – 12:00 Uhr


Herr Norbert Kenning
Rathaus Stadt Rheine
Klosterstraße 14
48431 Rheine
Telefon: 05971 939 425
Fax: 05971 939 465
Zimmer: 451
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Fr  08:30 – 12:00 Uhr


Frau Susanne Evelt
Rathaus Stadt Rheine
Klosterstraße 14
48431 Rheine
Telefon: 05971 939 422
Fax: 05971 939 465
Zimmer: 449
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Mo 08:30 – 12:00 Uhr und 15:00 – 17:00 Uhr

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Stichwörter
Bomben, Kampfmittel, Weltkrieg,


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