Neubau der Elsa-Brändström-Realschule

Preisgericht kürt Siegerentwurf für den Neubau der Elsa-Brändström-Realschule

Leitgedanken für die Entscheidung sind die räumlichen Anforderungen an einen modernen Schulbetrieb und eine abwechslungsreiche Schulhofgestaltung zum Wohle der Kinder. Neben Klassen-, Fachklassen und Differenzierungsräumen werden auch ein Selbstlernzentrum sowie eine Mensa und Flächen für die Mittagsbetreuung geplant. Ebenfalls neu entstehen werden eine Dreifachsporthalle, ein Gymnastikraum und neue Stadionumkleiden. Außerdem soll sich der Neubau auf dem Gelände des Emslandstadions auch städtebaulich in das Umfeld einfügen.

Bereits im Juni 2020 hatte die Stadt Rheine europaweit einen Wettbewerb für den Neubau der Elsa-Brändström-Realschule veröffentlicht. Aus den über 180 eingegangenen Bewerbungen von Ingenieur- und Planungsbüros wurden 18 Büros ausgewählt, ihre Entwürfe einzureichen. Frau Schauer, Beigeordnete für den Bereich Planen und Bauen war nicht nur froh, dass so viele Unternehmen teilgenommen haben. „Ich freue mich insbesondere darüber, dass die eingereichten Entwürfe so vielfältig und in der überwiegenden Anzahl schon zu diesem frühen Zeitpunkt kreativ und gut ausgearbeitet waren“, so Frau Schauer weiter. 6 der ausgewählten Büros kommen aus Rheine und der näheren Umgebung und hatten damit ebenfalls die Möglichkeit, Ihre Entwürfe vorzustellen.

Ende Februar bewertete eine Jury aus renommierten Preisrichter/-innen und sachkundigen Bürger/-innen unter der Leitung von Herrn Professor Oskar Spital-Frenking aus Lüdinghausen die Entwürfe vor Ort in der Stadthalle Rheine. Interessierte Bürger/-innen und politische Vertreter hatten die Möglichkeit, digital an der Sitzung teilzunehmen. Nach intensiven Beratungen und mehreren Bewertungsrunden vergab die Jury zwei erste (Büro JSWD Architekten GmbH & Co aus Köln sowie Büro farwick + grote Architekten BDA aus Ahaus) und einen dritten Platz (Büro agn Niederberghaus & Partner GmbH aus Ibbenbüren). Einem weiteren Anbieter wurde die Anerkennung ausgesprochen.

Wie geht es jetzt weiter?

Die Stadt Rheine wird in der nächsten Haupt-, Digital- und Finanzausschusssitzung bzw. dem Rat am 16. März die Entwürfe und das weitere Verfahren vorstellen. Im nächsten Schritt wird ein externes Büro damit beauftragt, die drei Siegerentwürfe näher zu begutachten. Dazu zählen neben der Kostenermittlung für die eingereichten Entwürfe insbesondere auch Wirtschaftlichkeitsberechnungen und Nachhaltigkeitsaspekte. Auf dieser Seite können Interessierte zudem ab Mitte März 2021 nicht nur die vollständigen Unterlagen einsehen, sondern auch das weitere Verfahren verfolgen.

Im Anschluss daran erhalten die Büros noch einmal die Gelegenheit, ihre Planentwürfe detaillierter vorzustellen. Anhand eines differenzierten und ausgeklügelten Bewertungssystem wird im Rahmen dieser Vorstellungen dann der endgültige Sieger des Wettbewerbes ermittelt.

 „Erst einmal bin ich erleichtert, das wir wirklich gute Entwürfe prämieren konnten. Damit befinden wir uns absolut im Zeitplan, so dass wir nach jetzigem Kenntnisstand die geplante Fertigstellung im August 2024 einhalten können.“ Und ich bin natürlich gespannt, welcher Entwurf sich am Ende durchsetzen wird, erklärt Melian Schauer weiter.