35 Jahre intensive Freundschaft zwischen Borne - Rheine

Dieses Jubiläum haben die beiden Partnerstädte Borne und Rheine in diesem Jahr mit einigen Veranstaltungen in Rheine und Borne gefeiert. Es gab ein EUREGIO-Chorfestival sowie einen öffentlichen Stadtgeburtstag zu diesem Thema und auch die Melbuul´ndage waren diesem Jubiläum gewidmet.

Nun fand abschließend noch eine Feierstunde in Borne statt. Nach einer Begrüßung durch Bürgermeister Rob Welten, berichteten Bernd Weber und Gertjan Rosendoom, beide langjährig federführend in den Stadtverwaltungen für die Städtepartnerschaften verantwortlich, von den vergangenen 35 Jahren und was in dieser Zeit alles beachtliches geschaffen und auf die Beine gestellt wurde.

Der Einladung aus Borne folgte eine Gruppe von rund 35 Personen aus Rheine und verbrachte einen informativen Abend in Borne. Nach dem Rückblick wurde dann das Hauptthema des Abends „Haben europäische Städtepartnerschaften noch Zukunft?“ näher unter die Lupe genommen. Gert-Jan Hospers, Professor für Veränderungen in Stadt und Region und Hans Peter Benschop, Direktor vom Trendbüro Overijssel wagten den Blick in die Zukunft und machten mit ihren Ausführungen deutlich, dass Städtepartnerschaften auch in Zukunft wichtig sind. Nur dass sich die Form der Austausche und Begegnungen und die Themen zu denen der Austausch stattfindet wahrscheinlich wandeln werden. So gilt es vielmehr auf den verschiedensten Gebieten voneinander zu lernen. Beide warfen auch schon das ein oder andere Thema für diesen Erfahrungsaustausch in den Raum, welche im Anschluss von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Form einer Abstimmung bewertet und auch schon kurz diskutiert wurden.

Bürgermeister Lüttmann setzte mit seinen Worten den Schlussstrich unter den offiziellen Teil des Abends und machte deutlich, dass diese Partnerschaft in beiden Städten einen hohen Stellenwert hat. „Die Bürgerinnen und Bürger leben und lieben die Städtepartnerschaft. Ihnen ist es wichtig weiter an der Freundschaft zu arbeiten und dabei neue Wege zu gehen.“ Einen Aspekt sahen alle Anwesenden als dringend notwendig – junge Menschen für die Städtepartnerschaften zu gewinnen. Wie das gelingen kann? Dazu gab es bereits erste Ideen an diesem Abend.